Ziehen aus dem Holster in Verbindung mit taktischer Lampe – Let’s Shoot (Tactical) #87

Heute mal tactical unterwegs: Ich war mit Centurio Design bei Holden Custom Guns und habe mir mal erklären lassen, welche Techniken es beim Ziehen aus dem Duty-Holster, in Verbindung mit einer taktischen Lampe (LLLW) bis hin zur Schussabgabe gibt.

Da war für mich eine spannende Geschichte, denn als Sportschütze beschäftigt man sich mit solchen Dingen ja nicht. Es ist immer toll etwas lernen zu können. Dafür Danke an die Firma Centurio Design und die Firma Holden Custom Guns und natürlich auch an Blade-Tech.

Folgende Produkte haben wir verwendet:
– PugioLight G3 von Centurio Design
– Holden Custom Guns QuickSight Tactical 1911 style 9mm
– Blade-Tech Level3 Dienstholster (duty holster)

Mehr Informationen zu diesen Produkten erhaltet ihr hier:
http://de.centuriodesign.com
http://www.holden.de
http://blade-tech.com/

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2 Kommentare

  1. Johannes B

    Dieses Video ist fuer mich eher zweifelhaft, weil
    a) meines Wissens nach das Beleuchten eines Zieles fuer Sportschuetzen (auch fuer Jaeger?) nicht erlaubt ist
    und
    b) zumindest die letzte Version des Schiessens als Deutschuss ebenfalls fuer uns Sportschuetzen nicht erlaubt ist.
    Mal abgesehen davon ist es selbst im „Verteidigungsfall“ nie sinnvoll, eine Lichtquelle direkt am Koerper zu halten – ich habe das Ganze mal mit seitlich ausgestreckter „Lichthand“ gelernt. Die Aussage, ein Gegenueber zielt auf das Licht, ist auch heute noch gueltig.
    Der Deutschuss am Koerper vor der Brust ist nicht ungefaehrlich, weil die Huelsen ungluecklich ausgeworfen werden koennen (und den Schuetzen zumindest irritieren koennen), weil die Schusshand nicht fixiert ist (das Handgelenk ist zu stark abgewinkelt), weil der Rueckstoss und der zurueckschnellende Verschluss die eigene Koerperfixierung beeintraechtigen. Auch die Fuehrung der Waffe direkt am Koerper sieht nicht nur eigenwillig aus, sie ist nur theoretisch ok; in der Praxis ist der kuerzeste Weg immer noch der Beste.
    Auch der Ausfallschritt nach vorn ist wohl eher einem Western entsprungen als in der Praxis sinnvoll, denn damit wird die gesamte Koerperhaltung instabil. Eine kurze Bewegung zur Seite, sodass die „Brust zum Ziel zeigt, mit dem Ziel konfontiert ist) und fast parallel stehende Fuesse und leicht „eingeknickte“ Knie“ bringen den Koerper auf Spannung und richten ihn auf das Ziel aus; eine gezogene Waffe am ausgestreckten Arm haelt der Schuetze dann „automatisch“ in´s Ziel.
    Ich vermute, dass heutzutage solche Spirenzien versucht, villeicht sogar gelehrt werden. An der effektiven Praxis geht das jedoch vorbei; was dabei herauskommt sieht man an dem verunglueckten Brust-Deutschuss.
    Aus diesen Gruenden ist dieses Video fuer mich nicht besonders „nahrhaft“ – es verfuehrt eher den unbedarften Sportschuetzen zum Nachmachen.

    • Derjenige der die Übungen geschossen hat (Dirk) ist kein Sportschütze oder Jäger, sondern hat einen anderen Background (§10 Abs. 4 WaffG).

      Zu den anderen Dingen kann ich nichts sagen, ich habe nur weitergegeben, was mir erzählt wurde. Macht bitte unter euch aus, wer die meiste Ahnung von taktischem Schießen hat, aber lasst mich bitte da raus. ;-)

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