10 Kommentare

  1. Ingo

    Genau, neue Schiessbahnen, kann nur besser werden. Allerdings müssen wir schauen, das keine Extremisten vom Verfassungsschutz Amok laufen… Man, wo soll das ganze hinführen?

  2. Scheinbar haben nur einige Politiker der BAYRISCHEN FDP verstanden, um was es geht.

    „Wieder einmal soll das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden: Weil es in einem Einzelfall einen Extremisten mit einer waffenrechtlichen Erlaubnis gegeben haben soll, sollen gleich alle Besitzer legaler Waffen wieder einmal unter Generalverdacht gestellt und verstärkt geprüft werden.“

    Auszug aus der Pressemitteilung vom stellvertretenden Vorsitzenden und innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Dr. Andreas Fischer

    „“Sportschützen, Jäger und Sammler historischer Waffen sind kein Fall für den Verfassungsschutz!”

    schreibt Constanze Gill von der FDP Freising und Mitglied im „Liberalen Aufbruch“ in ihrer Pressemitteilung.

    Wer in Bayern wählen darf, sollte bei der Zweitstimme sein Kreuzchen neben einem dieser beiden Namen machen. Und ich würde mir wünschen, es gäbe auch in anderen Bundesländern ebenso engagierte Freiheitskämpfer, die sich dem Unmut ihrer Parteimitglieder aussetzen. Soviel Chuzpe haben die Experten für Innenpolitik und Waffenrecht der FDP (noch) nicht.

    • Marc

      Hallo Katja,
      danke für die ergänzenden Zitate.

      Hierzu noch was:
      „Und ich würde mir wünschen, es gäbe auch in anderen Bundesländern ebenso engagierte Freiheitskämpfer, die sich dem Unmut ihrer Parteimitglieder aussetzen. Soviel Chuzpe haben die Experten für Innenpolitik und Waffenrecht der FDP (noch) nicht.“

      Das ist ja im Grund genau das Problem, das wir als AG Waffenrecht teilweise auch bei der Piratenpartei haben. Ich vermute in anderen Parteien sieht es ähnlich aus. Sogar bei den Grünen gibt es ja „Realos“, die Waffenbesitzer sind und die Thematik nicht nach der Grünen Ideologie mit Scheuklappen betrachten.

      Es wäre gut da einfach mal parteiübergreifend zu arbeiten und alle Experten zu vernetzen.

      Gruß,
      Marc

  3. Die Extremisten können als V-Leute ihre Waffen auch direkt vom Verfassungsschutz beziehen:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13726329/Wie-man-aus-einem-Insider-einen-Spitzel-macht.html

    ===Zitat====
    Manche hatten Vorstrafen, wegen Drogen oder Gewalt zum Beispiel. Hatten Sie kein Problem damit, denen Waffen zu geben?

    „Nein. Wenn einer einen Banküberfall machen will, macht er das. Es spielt keine Rolle, ob er die Waffe dafür von mir hat oder sich eine woanders besorgt.“
    ===Zitat Ende====

    Um den Anreiz für zweifelhafte Mitglieder zu senken, sollten Schützenvereine aktiv auf illegale Besschaffungswege hinweisen. Warum sich eine Woche über die gesetzlichen Hürden quälen (und ein Jahr Wartezeit in Kauf nehmen), wenn man in der Zeit eine funktionierende Waffe selber bauen kann?
    http://thehomegunsmith.com/
    Wichtig für Extremisten ist schließlich auch, den Behörden nicht schon bei Beschaffungsversuchen auf dem Schwarzmarkt aufzufallen.

    • Marc

      Das die V-Leute statt Geld sogar Waffen vom Staat bekommen, hat natürlich noch eine ganz andere Qualität.

      Zu den Schießsportvereinen: Solche Leute kommen doch eh nicht zu uns. Ich habe jedenfalls Personen mit offensichtlich extremen politischen Überzeugungen noch nie bei uns im Vereinsheim und auch auf noch keinem Wettkampf kennengelernt.

      Gruß,
      Marc

  4. @Marc
    Es gibt durchaus vereinzelt Leute mit stramm rechter Gesinnung in manchen Vereinen. Aber die sind schon sehr selten.

    Daß Vereine Brutstätten rechter Gesinnung sind, ist so eine typische Medienbehauptung, die auch nicht wahrer wird, wenn man sie ständig wiederholt.

    • Letztendlich: Auch der Schießsport bildet mit seinen Mitgliedern einen Querschnitt durch die Gesellschaft. Wogegen ich mich aber verwehre ist die Annahme seitens des Gesetzgebers, dass bei uns irgendwelche Extremisten rumspringen.
      Ob jemand rechts, links, oder CDU Wähler ist, das mir erstmal herzlich egal, solange er nicht gewalttätig ist und keine Straftaten begeht.

  5. Johannes Bormann

    Recht hast Du, Marc!
    Die „Staatsdiener“ spielen sich immer staerker als Gesinnungsschnueffler auf. Frei nach dem Motto: „Wenn ich Dich nicht mit klaren Gesetzen und Vorschriften kriegen kann, dann eben ueber eine unterstellte negative Gesinnung“. Die Methoden werden immer schlimmer, und das „Volk“ nimmt alles so hin.
    Wann wachen wir endlich auf?? Wie laesst sich auch diese Nachricht mt einem demokratischen Rechtstaat vereinbaren??
    Was sagen wir unseren Kindern, wenn sie fragen „Warum habt Ihr nichts dagegen getan“?

    Hannes_55

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