Ein Kommentar

  1. Karl Müller

    Also da bin ich etwas überrascht. „Wir“ nutzen so ein Gerät, die Variante mit dem größeren Erfassungsbereich, seit 2 Jahren und es gab softwareseitig nur anfangs Problemchen.

    Die Hardware ist bis auf die zu leicht bewegliche Linse sehr gut und das Gerät hat sich für die gestellten Aufgaben bewährt. Es wurde dafür auch ausgiebig getestet und es wird überlegt aus Gewichtsrücksichten so ein System auf ein UAV zu montieren.

    Mit einer „Nahlinse“ sind auch überhitzende elektronische Bauteile gut detektierbar.

    Stehender Mensch in Hochwald ist zwischen 100-110 m als solcher gut erkennbar, tatsächlich laufender Keiler bis 130 m, Wolf so um 100 m was wohl an der unterschiedlichen Isolationswirkung der Decke liegt.

    Für die eigentliche Zweckbestimmung der Splittersuche im USBV-Bereich sowie Erkennen von Flüssigkeitsspiegel in Gasflaschen ist das Gerät aufgrund der geringen Abmaße vorzugsweise mit Tablet gut bis befriedigend. Splitter und Projektile 50-60 m, Gasflaschen 80-90 m.

    Wenn man sich die Mühe macht ein anderes Gehäuse zu fräsen, die Detektorbaugruppe mit Peltier geregelt zu kühlen und eine größere GaAs Linse anzubauen ist eine thermische auflösung unter0,3°C drin sonst 0,8-1°C. Detektionsreichweiten lassen sich verdoppeln.

    Wenn alles bestimmungsgemäß funktioniert ist es die 300 Teuronen wert, angesichts der erheblichen Probleme sollte in dem Fall aber eine Nachbesserung drin sein.

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