Seek Thermal – Einsteiger Nachtsichtgerät für’s Smartphone – Let’s Shoot #120

HEDE tactical parts hat mir im Urlaub ein interessantes Produkt mitgegeben, ein einfaches Nachtsichtgerät, dass man am Smartphone betreiben kann und welches auf den Namen „Seek Thermal“ hört. Heute teste ich das Gerät mal für euch.

Mehr Infos und eine größere Auswahl an Seek Thermal Produkten findet ihr im Shop von HEDE tactical parts. Falls ihr auf der Suche nach einem wirklich funktionierenden Produkt sucht, sprecht mal mit Chris, oder Rainer, die kennen sich mit dem Thema wirklich gut aus: http://www.hedetac.de/markenshop-a-z/seek-thermal/

Ich nehme schon mal vorweg, dass ich ziemlich enttäuscht war, weil die App ständig abgestürzt ist und die Aufnahmen mit der Thermalkamera viele Störungen aufwiesen. Das Produkt ist zur Wildbeobachtung daher nicht geeignet, weil es – zumindest bei mir – unzuverlässig gelaufen ist.

Trotzdem kann man mit dem Produkt sicherlich andere interessante Dinge machen, aber so wie es nun ist, kann ich es nicht wirklich gebrauchen.

Interessant ist auch der Preis: Im Video habe ich den Preis auf ca. 80 oder 90 € geschätzt, das wäre es mir wert gewesen. Der echte Preis hat mich dann aber wirklich mehr als geflasht, denn das Einsteigerprodukt soll 299,- € kosten. Das würde ich persönlich in keinem Fall dafür ausgeben und empfinde das ob der ständigen Abstürze der App und der ingesamt sehr geringen Auflösung und dem fehlenden Autofokus als FRECH.

Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, vielleicht habe ich auch einfach nur ein Montagsmodell erwischt, oder es funktioniert einfach mit meinem Samsung Galaxy Note 4 (Android 6.0.1) nicht gut. Ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem iPhone vielleicht besser funktioniert, aber wer traut sich schon das zu testen, wenn das Produkt 300 Schleifen kostet?

Danke an HEDE tactical parts, das ich das Ding testen konnte. Und weil schon des öfteren vermutet würde, ich würde „product placements“ für Geld machen, hier noch mal der klare Hinweis an alle Haider: Sowas mache ich aus Prinzip nicht. Und wer sowas behauptet, dem schmeiß i gleich die brügel naus! :-D

Danke an HEDE tactical parts (http://hedetac.de), Christian Staudt, Marcel Thalmann und Björn Hahn, die mich als Produzenten über Patreon finanziell unterstützen!

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Ein Kommentar

  1. Karl Müller

    Also da bin ich etwas überrascht. „Wir“ nutzen so ein Gerät, die Variante mit dem größeren Erfassungsbereich, seit 2 Jahren und es gab softwareseitig nur anfangs Problemchen.

    Die Hardware ist bis auf die zu leicht bewegliche Linse sehr gut und das Gerät hat sich für die gestellten Aufgaben bewährt. Es wurde dafür auch ausgiebig getestet und es wird überlegt aus Gewichtsrücksichten so ein System auf ein UAV zu montieren.

    Mit einer „Nahlinse“ sind auch überhitzende elektronische Bauteile gut detektierbar.

    Stehender Mensch in Hochwald ist zwischen 100-110 m als solcher gut erkennbar, tatsächlich laufender Keiler bis 130 m, Wolf so um 100 m was wohl an der unterschiedlichen Isolationswirkung der Decke liegt.

    Für die eigentliche Zweckbestimmung der Splittersuche im USBV-Bereich sowie Erkennen von Flüssigkeitsspiegel in Gasflaschen ist das Gerät aufgrund der geringen Abmaße vorzugsweise mit Tablet gut bis befriedigend. Splitter und Projektile 50-60 m, Gasflaschen 80-90 m.

    Wenn man sich die Mühe macht ein anderes Gehäuse zu fräsen, die Detektorbaugruppe mit Peltier geregelt zu kühlen und eine größere GaAs Linse anzubauen ist eine thermische auflösung unter0,3°C drin sonst 0,8-1°C. Detektionsreichweiten lassen sich verdoppeln.

    Wenn alles bestimmungsgemäß funktioniert ist es die 300 Teuronen wert, angesichts der erheblichen Probleme sollte in dem Fall aber eine Nachbesserung drin sein.

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