Mythen der Waffengegner über das AR15 – Let’s Shoot #136

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Hey Leute! Es wird ja im Moment wieder viel über das AR15 diskutiert, auch hier in Deutschland und ich denke da ist es Zeit mal wieder ein wenig mit den üblichen Mythen aufzuräumen. Nur weil eine Waffe schwarz ist, ist sie nicht besonders gefährlich. Im Gegenteil: Black Rifles Matter!

Immer wieder ließt man Dinge wie:
“Das AR15 ist die tödlichste Waffe in den USA überhaupt!”
“Das AR15 ist eine Militärwaffe!”
“Das AR15 ist nicht für die Jagd gemacht, es ist zum Töten von Menschen gemacht.”
“Das AR15 ist die Lieblingswaffe von Massenmördern.”

Aber stimmt das auch?

Quellen:
https://www.statista.com/statistics/195325/murder-victims-in-the-us-by-weapon-used/
https://www.statista.com/statistics/476409/mass-shootings-in-the-us-by-weapon-types-used/
http://www.washingtonexaminer.com/crime-study-handguns-not-assault-rifles-used-in-most-mass-shootings/article/2542118

Hier noch ein paar Infos, warum das AR-15 gerne als „Militärwaffe“ wahrgenommen wird: „Als die US-Regierung 1957 die Firma ArmaLite mit der Entwicklung einer Reihe von Testmodellen beauftragte, griff diese auf das bereits 1955 von Eugene Stoner entwickelte AR-10 im Kaliber 7,62 × 51 mm NATO zurück. Als Ergebnis konnte 1958 das Modell AR-15 im Kaliber .223 Remington (5,56 × 45 mm NATO) zu Erprobungszwecken an die United States Army geliefert werden.“
https://de.wikipedia.org/wiki/M16_(Gewehr)

Wer sich aber nicht eingehender mit der Materie beschäftigt, erkennt nicht, dass es sich bei den zivil verkaufen AR-15 eben nicht um vollautomatische Waffen handelt, sondern schlichtweg um Sport- und Jagdgewehre mit einer militärisch anmutenden Optik.

Auch gut dazu und ein klein wenig meine Inspiration für dieses Video:
https://www.youtube.com/watch?v=f0WgYfqgoHQ&ab_channel=StevenCrowder

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7 Kommentare

  1. Fat Joe

    Das waren noch Zeiten, als der Drilling als Jagdwaffe völlig ausreichend war. Aber heute braucht man schon ein AR15 um den Wildbestand kurz zu halten, oder sollte ich besser hegen sagen. Sehr wahrscheinlich sind die Wildschweine heute auch gefährlicher geworden, als sie es früher waren, oder die Jäger ängstlicher. Warum man Halbautomaten mit militärischem Aussehen zur Jagd einsetzt, erschließt sich mir nicht. Eine schöne Waffe ist es jedenfalls nicht, aber wie man sieht, sehr effektiv. Wenn man schon mit Mythen aufräumen will, dann bitte kurz mal nachdenken. Jedem Berechtigten sei seine Waffe gegönnt, aber irgend wo ist auch mal Schluss.

    • Marc

      Lustig, wie wenig Ahnung du hast, denn mit dem Kaliber .223 Rem darf man Wildschweine überhaupt nicht bejagen, weil die Mindestenergie für diese Wildart von der Patrone gar nicht erreicht wird. Mit .223 Rem kann man aber sehr wohl z.B. Fuchs und Reh bejagen, denn unabhängig davon, ob dir die Optik gefällt oder nicht, bleiben es trotzdem sehr zuverlässige und präzise Waffen und genau darauf kommt es bei der Jagd doch an.
      Du hast offenbar die Grundaussage des Videos überhaupt nicht verstanden: „Waffen aufgrund ihrer äußeren Erscheinung zu beurteilen macht keinen Sinn“.
      Was wäre denn gewesen, wenn da eine Ruger Mini 14 mit Holzschaft gestanden hätte? Ebenfalls ein Halbautomat .223Rem? Wäre das okay gewesen?

      Und jetzt verlass uns bitte.

    • Dipl.Komp.

      Mensch, fetter Sepp,

      ALLE bei der Jagd eingesetzten Waffen haben einen militärischen Ursprung. Das beliebte 98er-System von Mauser, das heute noch das meisteverwendete der Welt für Jagdwaffen ist, wurde fürs Militär entwickelt. So wie die Militärwaffen früher ausgesehen haben, sehen heute noch die Jagdwaffen aus. Sie wurden lediglich ergonomisch verbessert. Aber vom Prinzip ist eine moderne Jagdwaffe technisch nichts anderes als eine Kriegswaffe des ersten Weltkriegs.

    • Karl Müller

      Cerebrale Verfettung Fat Joe? Also wirklich mit einer nicht zugelassenen Munitionsart Wild krank schießen geht mal gar nicht, könnte man selbst als halbwegs qualifizierter „AR-15 Hasser“ leicht recherchieren.

      Das Erscheinungsbild ist bei HA, wie bei allen Waffen völlig nebensächlich; es entscheidet die tatsächliche technische Funktion.

  2. Dipl.Komp.

    Zwei wichtige Sachen möchte ich noch hinzufügen:

    Die AR-15 ist kein „assault rifle“, denn so ein Sturmgewehr ist per Definition vollautomatisch. Dieses Vokabular wirdd irreführend benutzt, um beim unbedarften Leser zu suggerieren: Das muss weg! Abgesehen davon steht AR gar nicht für Assault Rifle, sondern für Armalite, den Entwickler.

    Dann: So eine Waffe kann natürlich auch eingesetzt werden, um einen Attentäter zu stoppen, wie vor ein paar Monaten bei dem Massaker in einer texanischen Kirche gezeigt wurde. Der NRA-Instructor Steven Willeford hat den Attentäter mit seiner AR-15 bis zum Eintreffen der Polizei in Schach halten können, hat ihn allem Anschein nach getroffen, was dazu führte, dass der Attentäter Selbstmord beging und nicht auch noch eine weitere Kirche angegriffen hat, was er vorhatte. Darüber wird natürlich in den Medien geschwiegen.

  3. Fat Joe

    Also, der Dipl. Komp. hat mich jetzt überzeugt. Das Video von Marc habe ich gar nicht angeschaut. Morgen kaufe ich mir die Ruger RPR Repetierbüchse in .308. Ruger hat den Trend zuerst erkannt, dass eine taktische Langwaffe, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem AR15 hat, populär sein könnte. Die Marktlücke, die Ruger aufgetan hat ist riesig und der Bedarf groß.Die Waffe sieht wenigstens wie ein AR15 aus und viele Anbauteile können vom AR15 verwendet werden. Auch in Deutschland kommt die Waffe gut an, weil das Aussehen attraktiv ist. Als Repetierer geht die auf WBK Gelb, bin mal gespannt auf die Präzision.

    • JÜRGEN LABRENZ

      In .308 Win, 6.5 Creedmoor und .243 Win sehr präzise! 3 Leute in unserem Verein haben die schon! Und einer holt sich die noch in .223 und in .22l.r.! Man will ja auch ´was treffen, wenn man Sportler ist!

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