5 Kommentare

  1. Peter

    Locker bleiben!

    Physikalisch gesehen ist jedes Projektil mit einem „tödlichen“ Wirkungspotenzial bedacht das eine hinreichende Eindringtiefe erreichen kann.

    Insgesamt ist die Zueignung „tödlich“ aber gewagt, weil die tatsächliche Wirkung eines Schusses nur nach dessen Abgabe zu ermitteln ist! Nun wird heikel: Denn tödlich ist ja weder der Schuss noch das Projektil, sondern der im Einzelfall verursachte Schaden im Weichziel.

    Zudem sind schon durch Manipualtionen an dem Gasvolumen, etwa Einbringen von „Bremsenreiniger“ ganz erhebliche Mündungsenergieen erreichbar.Aber auch mit 7,5 J ist bei hinreichender energeidichte eine Eindringtiefe von 200mm in ballistische Seife nachweisbar. Ist etwas einfacher zu handhaben als Gelatine, vonwegen der Bloomzahl und der 4°C!

  2. Peter

    Noch ne Ergänzung:
    Glycerinseife verwenden und bei Kneubühl die Grenzwerte für das Eindringen in Haut und Auge nachschlagen. (0,1 bzw 0,06 J/mm^2)

    Es gibt, oder gab, frei käufliche Treisspiegelprojektile von Fa. Scenco die mit ca. 7J Mündungsimpuls noch an die 100 mm in enstprechende Simulanzien eindringen.

    Wird da der Projektilkern durch einen Wolframstift ersetzt…

  3. Peter

    Noch eine Ergänzung:

    Die Eindringteifen in die Gelatine sind wirklich erheblich. Ob die Gelatine tatsächlich die zweckmäßige Festigkeit hat, läßt sich im Vergleich mit ball. Seife prüfen.

    Hier mal die ET verschiedener LG Projektile mit 7,0 – 7,3 J aus 1m

    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=e550dc-1401639022.jpg

    Von oben nach unten

    -Rundkugel
    -Flachkopfdiabolo
    -Spitzgeschoss

    und mit 92 mm ein (leichtes!) Scenco Treibspiegelgeschoss

    -zuletzt eine Bleikugel mit E0 von 110J

    In die selbe Seifenmatrix dringt ein .22 lfB Projektil mit 2,55 g im Mittel 263 mm tief ein, bei einer Energiedichte von 5,78J/mm^2.

  4. Peter

    Noch ne Ergänzung: die Gelatinescheiben nach der Risslängenmethode ja zerschnitten, lassen sich gut für eine etwas anschaulichere Abbildung mit einer Lösung aus Spiritus und roter Lebensmittelfarbe 10:1 per Spritze einfärben…

  5. Das was hier besprochen wurde behandelt allerdings „Nur“ die Physikalischen auswirkungen eines Blei Projektils. Wie sieht denn die sache wohl aus wenn ein anderes Material als Blei verwendung findet ? z.b. Candiertes Zucker mit Zyankali oder Schlangengift ? Eine Waffe sollte generell nie verharmlost werden da man nie weiss was damit angestellt wurde. Auch bei den geringeren Energie werten könnte ja immer noch ein ganz anderes Material auf einem zufliegen als das was man erwarten könnte – ich jedenfalls bin mir recht sicher das es möglich währe Gifte zu verschiessen die sich dann im Körper sogar noch auflösen und richtig übel sein können in der Wirkung. Sollte das so zutreffend sein währe ich auf jedenfall für eine Waffensachkunde Pflicht wie auch bei den Großen Kalibern.

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