14 Kommentare

  1. evil eyed

    Ja 300m sind schon eine Herausforderung und ich ziehe meinen Hut vor denen die diese Disziplinen mit offener Visierung schießen.
    Aber bei der Formel 1 des Schießsports muß ich Dir widersprechen, den das ist definitv das IPSCschießen, und grade bei IPSC Rifle geht es eben nicht ohne Großkaliber, denn mittlerweile sind die meisten Steeltargets auf 300m so gebaut das sie bei einem Treffer schwingen und ein sonst unsichtbares neonfarbenes „Fähnchen“ zeigen somit wird die Trefferaufnahme sehr vereinfacht, es muß keiner mehr hin um zu gucken ob man getroffen hat. Ein 22lfB Geschoß wird es niemals schaffen die Stahlplatte zu bewegen.
    hier kann man sehr gut sehen was ich meine -> http://www.youtube.com/watch?v=VovD6nS-0A0&feature=plcp

    • Marc

      Moin evil!

      Ich schrieb ja extra „[…] dann gehören die 300 Meter mit uralten Infanterie-Gewehren sicherlich dazu“ – also ich meine es gibt nicht DIE Formel 1 Disziplin, da gehören einfach mehrere Disziplinen dazu, unter anderem auch das IPSC Schießen – da bin ich ganz deiner Meinung.

      Danke für das YouTube Video, sehe ich mir heute Abend mal an, ich schau sowas immer gerne. :-)

  2. evil eyed

    Gehe auf den Kanal vom Video, dort sind (bis auf Stage 19, hat irgendwie keiner gefilmt) alle Stages der ERC2012 hochgeladen, Kommentare und liken wird gerne genommen ;-)

    Grade die 300m Disziplinen sind für mich eher die Schildkröte im Schießsport, was nicht heißt das sie nicht hoch anspruchsvoll und interessant wären. Aber es ist eben kaum Action, was ja auch gewollt ist um die einmal gute Liegeposition für die Schußabgabe beizubehalten.
    Ich selber würde gerne mal mit einem guten ZFGewehr auch wesentlich weiter als 300m schießen, nur leider sind diese Möglichkeiten in Deutschland fast nicht gegeben, oder sehr teuer.

    Wie weit fährst Du nach Alsfeld?

    • Marc

      Naja, letztendlich ist es auch ein wenig eine Geschmacksfrage. Ich liege gern mit einem alten Infanterie-Gewehr rum, um Schuss für Schuss zu laden und dann ganz ruhig zu schießen. Das ist in der Tat wenig Action, aber mir macht’s halt Spaß. Obwohl ich IPSC auch sehr gerne mal probieren würde.

      Beim BDMP will ich übrigens auch nächstes Jahr in die Disziplinen ZG1 und ZG2 einsteigen – das ist dann mit Zielfernrohr. Falls du Interesse an Benchrest hast: Google mal nach „Deutscher Benchrest Verband“.

      Alsfeld sind von mir aus schon so einiges, ca. 220 Kilometer. Paderborn – Sennelager ist da schon näher.

  3. evil eyed

    Nee… Benchrest ist für mich garnix, Kanonen die nur einen Schuß fassen sind langweilig ;-)….
    Für mich ist dann eher sowas hier das richtige -> http://www.youtube.com/watch?v=B2ojh9S4QzQ&feature=plcp und dann auf 1000m oder mehr.
    Aber leider ja kaum bis gar nicht Möglich in Deutschland.

    IPSC und ausprobieren, kann ich nur von abraten, jeder der es nur mal „ausprobieren“ wollte war danach nicht mehr davon los zu bekommen ;-))) und schießt es nun mit wachsender Begeisterung!

  4. Merlin

    Ich schiesse die 300m mit dem Zielfernrohr und .308. Das ist eine der Großkaliberdiziplinen der DSU. Auch bei diesem Verband würde fast alles wegfallen und das ohne die geringste Verbesserung der so gerne vorgeschobenen öffentlichen Sicherheit, welche ja immer herhalten muss wenn die Verbieter wieder etwas verbieten wollen.

  5. Peter Müller

    Hallo Leute,
    ein Bekannter von mir behauptet, er ist Soldat bei der Bundeswehr und schließt mit der G36 auf 300m Meter 6 x in das gleiche Loch der Pappscheibe. Da ich keine Ahnung habe vom Schießen auf Pappscheiben und ich selber noch niemals geschossen habe, habe ich mir mal die Diztanz angeschaut. Da kamen mir doch so Zweifel auf ob das zuschaffen ist. Da her meine Frage geht so was oder nicht ?

    Danke im Voraus schon ein mal für eine Antwort
    Peter

    • Hallo Peter,

      Loch in Loch? Nein. Das gibt die Munition nicht her. Die .223Rem bzw. 5,56x45NATO ist zwar eine sehr präzise Munition, aber eine natürliche Streuung gibt es halt immer. Zudem kommt auch noch hinzu, dass sich mit jedem Schuss der Lauf aufheizt, was die Trefferpunktlage beeinflusst.

      Geh einfach mal davon aus, dass dein Kumpel diese Geschichte ein wenig positiv geschönt hat. Vielleicht war auch 1 Schuss auf der Scheibe und die anderen 5 im Bunker. ;-)

      Gruß,
      Marc

    • Olav Hilgenberg

      Ich schließe mich da Marc an und behaupte, das auf dieser Entfernung,durch die natürliche Streuung, keine Loch in Loch Schießung möglich ist.

      Gruß
      Olav

  6. stubenwurm

    mit der platikspritze loch ion loch… nein eher nicht.
    man kann mit dem großen bruder, dem MR308 sehr präziese schießen auch auf 300m aber auch da wird loch in loch kaum funktionieren.
    nicht umsonst gibt es die benchrest disziplinen…
    ich vermute eher der kollege trifft auf 300m einmal und der rest landet im dreck das wäre realistischer….

  7. Spinat

    Na es kommt ganz darauf an wie gut man mit dem G36 umgehen kann. Loch in Loch ist nicht möglich auf 300 mit der Standart Militärmunition. Aber mit Können und wissen bekommt man auf 300m schon ein paar sehr gute Serien hin.

  8. Kai Simon

    Wir schiessen in unserer Reservistenkameradschaft einmal jährlich 300 m mit K98. Das ist auch für erfahrene Schützen herausfordernd und es ist nicht sicher, dass ein guter Schütze in den Standard Bw-Wertungsübungen auch hier brilliert.

    Es ist einfach so, dass die Scheibe auf 300 m Entfernung verdammt klein aussieht.

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